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Ladungssicherung
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Allgemeine Hinweise zur Ladungssicherung

Die unterschiedlichen Kräfte, die Ladungen beim
Transport zum Rutschen, Rollen, Kippen oder Abheben
bringen können, werden immer wieder unterschätzt.
Mögliche Folgen sind beispielsweise, dass das
Fahrzeug außer Kontrolle gerät, das Führerhaus
beschädigt wird, das Fahrzeug gar umkippt oder die
herabstürzende Ladung andere gefährdet! Ein weitver-
breiteter Irrtum besteht darin, Ladungssicherung für
überflüssig zu halten, wenn das Ladungsgewicht sehr
hoch ist. Ladungssicherung darf nur von geschultem
Personal durchgeführt werden.
Hier einige wesentliche Grundregeln der
Ladungssicherung
• Je nach Ladegut ist ein geeignetes Fahrzeug mit
  entsprechenden Aufbauten bzw. Befestigungs-
  punkten erforderlich.
• Der Ladungsschwerpunkt soll möglichst niedrig, und
  gemäß dem Lastverteilungsplan des Fahrzeuges
  optimal positioniert werden.
• Das zulässige Gesamtgewicht bzw. die zulässigen
  Achslasten dürfen nicht überschritten werden.
• Die Ladung so dicht und so niedrig wie möglich
  verstauen,keinen Freiraum zwischen Ladung,
  Stirnwand oder Seitenwänden lassen. Freiräume
  zwischen den Laderaumbegrenzungen und dem
  Ladegut sind möglichst auszufüllen.
• Die Fahrgeschwindigkeit je nach Ladegut auf die
  Straßen- und Verkehrsverhältnisse, sowie auf die
  Fahreigenschaften des Fahrzeugs abstimmen.
• Ungünstige Reibwerte zwischen Ladung und
  Ladefläche( ölige Metalle, feuchte Flächen etc.)
  erhöhen den ufwand für die korrekte Sicherung des
  Transportgutes erheblich. Hierbei ermöglichen
  rutschhemmende Matten eine wesentlich wirtschaft-
  lichere und effizientere Ladungssicherung.
• Transportgüter, die nicht standfest und deshalb sehr
  kippgefährdet sind, müssen im Verhältnis zu ihrer
  Masse meist aufwendig verzurrt werden
  (Berechnunggegen Rutschen und Kippen).
Formschlüssige Ladungssicherungen (z. B.
  Abstützen des Transportgutes an Stirn- und
  Bordwänden, oder mit auf dem Ladeboden
  befestigten  Keilen und Kanthölzern) tragen
  erheblich zur Stabilisierung des Transportgutes
  und zur  Reduzierung des zusätzlichen
  Verzurraufwandes bei.


Auftretende Kräfte am Ladegut (EN 12195)

LKW-Verladung (Straßentransport) -
Beschleunigungswerte
Beim LKW-Transport entstehen die größten Bean-
spruchungen
der Ladungssicherung beim Bremsen,
durch
Abheben der Ladung durch Schwingungen und
Stöße, und durch die Fliehkraft beim Durchfahren
enger Kurven.

       

*   Bei kombiniertem Verkehr (LKW und/oder Anhänger
   per Bahntransport) ist in Längsrichtung mit 1G zu
   rechnen.
** 0,7 für Kippen bei instabilen Ladungen

Zurrarten

Niederzurren
Ladungssicherung durch Niederzurren besteht darin,
durch die Vorspannkräfte der Zurrmittel die Reibkraft
zwischen Ladung und Ladefläche so zu erhöhen,
dass
ein Rutschen (und wenn nötig auch Kippen) der
Ladung
verhindert wird.
                                
Einflussfaktoren sind die
Masse der Ladung, die
Beschleunigungswerte, der Reibbeiwert und der
Winkel der Zurrung.Die Berechnung der Kräfte
ergibt die erforderlicheVorspannkraft der Zurrmittel.